Sismano's area

Game reserve and naturalistic area
Lesen Mehr...
Innerhalb eines ganz eingefriedigten Betriebs von 600 Hektar, gibt es die Möglichkeit, verschiedene Typologien von Wild aufgrund der spezifischen Kundenanfrage zu jagen. Riesige Räume, grüne Hügel und unbeschreibliche Stille bringen den Jäger in die Vergangenheit zurück und machen ihn vollkommen in der Natur integriert, indem er sich für die Untersuchung der Tiere wie ein Jäger vergangener Zeit einsetzt.

Die traditionale Jagdzeit dauert vom September bis zum Januar und sieht die Möglichkeit vor, Federwild zu schießen: vom Oktober bis zum fortgeschrittenen März können wir auf Anfrage Sauhatzen für mindestens Zehngewehrgruppen organisieren. Es ist kein leichtes Unterfangen, Damhirsche und Rehe im Betrieb herauszufinden, man hat aber mit dem Anstandjagd wenigstens die Fähigkeit, die zu sehen. Sehr geschätzt von den Jägern, die uns schon kennen, sind die Stockententreibjagden, die um die kleine See Cinella herum stattfinden.

Vom März bis zum August gibt es darüber hinaus die Möglichkeit, die Abrichtung von Schusshunden auszuüben: immer noch innerhalb des Betriebs gibt es nämlich ein weiter Zaun, die genau um die Spürhunde zum Sauhetzen abzurichten benutzt wird. Am Ende eines aufregenden Tages im Freien, was gibt es Besseres, als nach Sismano wiederzukommen, wo Sie eine warme Aufnahme beim Restaurant "I due Papi" bekommen werden.

Restaurant 'I due papi'
Lesen Mehr...
In den alten Kellern und in den Stallen des Schlosses findet sich das Restaurant "I due Papi", dessen Name sich auf zwei Päpste bezieht, die Sismano in den vergangenen Jahrhunderten besaßen.

Benedetto Caetani, später Bonifatius VIII., kaufte es 1289, vier Jahre bevor er zum Papst wurde. Als Lorenzo Corsini hingegen mit dem Name Clemente XII. zum Heiligen Stuhl gewählt wurde, gehörte Sismano seiner Familie seit mehr als einem Jahrhundert. Das Restaurant ist für seine typische Küche berühmt, wobei die aus dem Gut von Sismano herkommende Fleisch und Wild im großen Kamin beim Eingang, gerade vor Ihnen gekocht werden.

Avigliano Umbro
Lesen Mehr...
Es wurde 1975 eingerichtet und ist deshalb eins der jüngsten italienischen Gemeinen; Avigliano hat aber eine ganz alte und intensive Geschichte, die durch den Archiven unbestimmt bewiesen ist: ein bisschen weniger durch sein historisches Zentrum, das vielmal zerstört uns geraubt wurde. In der mittelalterlichen Zeit, Jahrhunderte lang war Avigliano ein ganz wichtiges Grenzschloss, von der Stadt Todi begehrtes, der 1220 es gelang, den Herren von Baschi zu entreißen. Eine Herrschaft, die Avigliano nicht vertrug. Die Stadt erhob sich, Todi eroberte aber das Schloss 1237 zurück und machte es dem Erdboden gleich: die Strafe war so schwer, dass Papst Gregorio IX. mit einer strengen Mahnung eingreifen musste. Zerstörung und Tod brachten auch 1366 die Söldnertruppen des John Hawkwoods mit, der zur Zeit im Dienste des Kardinals Albornoz war und in der Volkstradition als "Giovanni Acuto" erinnert wird.

Der 1419 wiederbefestigte Schloss wurde von den Chiaravalle während der Belagerung von Acquasparta 1500 verwüstet. Aus den häufigen Plünderungen und Zerstörungen, die die Geschichte Avigliano beschert hat, bleibt nicht so viel übrig. Südlich von der geschlossenen Ortschaft ist der alte Tor mit dem Stadtwappen des Adlers Todis zu sehen. Das Gemeindetheater ist winzig aber zauberhaft genau deswegen und für seinen Stil. Die Pfarrkirche Ss. Trinitá (1617) erhält eine Andrea Polinori zugeschriebene Madonna des Rosenkranzes. Das Land ist aber der Glanzstück Aviglianos. Das hat nämlich großen Umweltvorzug und ist an Festungen und romantischen Kirchen reich, zwischen denen man die nicht weit von der geschlossenen Ortschaft entfernt Kirche St. Egidio, oder die innerhalb eines Friedenhofs gestellte und durch zahlreiche, in guter Ausführung Fresken verzierte Kirche St. Angelo besuchen muss. In der Nähe von Dunnarobba, 3 Kilometer von Avigliano entfernt, finden sich die Festung und der bemerkenswerte romanische Sprengel S. Vittorina (XI. Jahrhundert).

5 Km von Avigliano entfernt findet sich die Festung Sismano, die eine kleine Ortschaft und die Mehrheit der umliegenden Hügel überragt und die Fürsten Orsini gehört. Sie hat immer eine wichtige Rolle in den mittelalterlichen Kriegen gespielt. 1324 gerieten die Todiner ganz hart mit den Perusinern, Narnern, Spoletanern und Florentinern aneinander. Aufgrund seiner strategischen Wichtigkeit wurde das Schloss 1340 weiterbefestigt.

Außer dem Schloss, ist die St. Andrea Corsini geweihte Pfarrkirche von großer Bedeutung. Die verwahrt zwei von sicherem Wert, Polinori (Bildnis Andrea Corsinis) und Palmiro Alvi (Madonna des Rosenkranzes) zugeschriebene Kunstwerke aus dem XVII. Jahrhundert. In der mittelalterlichen Zeit wurde die Zahlung der Größe und der Wichtigkeit der geschlossenen Ortschaften nicht anhand von der Bevölkerung vorgenommen -es gab nämlich kein Einwohnerverzeichnis-, sondern indem man die "Feuer" zählte, da jeder Kamin besteuert wurde. Durch die Ordnungen Todis, das über die Länder von Avigliano die Vorherrschaft hatte, ist es möglich es zu wissen, dass Sismano 62 Feur zählte, Avigliano 76; die "Macht "des Umkreises war aber Civitella Moglie Mala mit 97 Feuern. Vielleicht schuldet dies Schloss sein Verfall genau seiner Stärke: in den Kämpfen zwischen Todi und den gegensätzlichen Städten wurde es zerstört. Die Reste überleben nicht weit vom Bach Arnata.

montecastrilli - umbria
Lesen Mehr...
Die Ursprung Montecastrillis geht auf die Zeit Hannibals zurück, welcher sich dort aufhielt und die so genannten "Castrillorum" ließ, das lateinisch "Herrlager" bedeutet. Bevor es in den Kirchenstaat eintrat, erlitt das Land die Herrschaft von Todi, und kennte die zwischen den aus dem XV.

Jahrhundert aufsteigenden Familien Todis erbitterten Gegnerschaften. Von der wunderbaren mittelalterlichen Ortschaft bleibt die durch eine Reihe mit Zinnen versehener Türme umgerahmte Stadtmauerstruktur übrig, in der die Porta Amerina und die Porta Medievale sich aufmachen.

1975 wurde Montecastrilli zum unabhängigen Gemeine, heute umfasst es die interessanten Ortsteile Castel dell´Aquila, Castel Todino, Farnetta, Qaudrelli e Collesecco. Zu besuchen ist das aus dem XV. Jahrhundert Klarissenkonvent; vom besonderen Interesse ist ein in der Pfarrkirche stehender Holzgekreuzigte des XV. Jahrhunderts; im angrenzenden Land liegt die Kirche S. Lorenzo in Nifili, die aufs XI. Jahrhundert zurückgeht und als bemerkenswertes Beispiel des romanischen-umbrischen Stils gilt. Außerdem sind zwei prächtige aus dem Kloster Montecastrilli kommende und heute in der Kirche S. Chiara ausgestellte Gemälde restauriert worden, die S. Niklaus von Bari und S. Bonaventura von Bagnoregio darstellen. Beide Werke sind von unbekannten Autor und gehen auf die erste Hälfte des XVIII. Jahrhunderts zurück.

Dunarobba Fossil forest
Lesen Mehr...
Der versteinerte Wald von Dunnarobba und Avigliano Umbro wurde von einer Archäologenteam seit der ersten Hälfte der siebzigen Jahren ans Licht gebracht. Heute sind die Grabungen noch nicht zu Ende. Der Wald wird durch Fossilbäume gebildet, die einer vor mehr als einem Million Jahren (im alten Quärtar) in Italien lebenden Gattung von Riesenmammutbaum gehören.

Die Besonderheit dieses Waldes besteht darin, dass die Bäume stehend und nicht liegend - wie in den anderen um so mehr seltenen Fossilwälder- bis zu uns angekommen sind. Die Fachberater meinen, eine Überschwemmung die noch lebenden Bäume hätte überfluten mögen, indem sie sie in den eigentlichen Bedingungen der Zeit bis heute aufgehoben hätte. Die Versteinerungen haben riesige Ausmäße: sie missen 1.5 m im Durchmesser und zwischen 5 und 10 m in der Höhe.